Das Problem des Zuviel

Welt in Sprache bei Rabelais und Montaigne

EAN:  9789083172712
Publicatiedatum:   01-09-2021
Uitvoering:  Paperback / softback
Taal:  Duits
Bladzijden:  328

  Leverbaar bij Centraal Boekhuis

Zuviel als Phänomen

Schreiben und Lesen sind selektive Tätigkeiten. Fast alles könnte auch anders formuliert, das Meiste auch anders verstanden werden. Diese Kontingenz und Maßlosigkeit der Sprache begleitet die Literatur seit ihren Anfängen. Das Problem des Zuviel entwickelt Begriffe und Methoden, mit denen sich das informationelle, textuelle und semantische Zuviel bewältigen lässt. Große Datenmengen prozessieren wir heute informatisch. Doch in der Konstruktion und Interpretation solcher Prozesse treffen wir auf philosophische und poetologische Fragen, die Schreibende seit Jahrhunderten bearbeiten. François Rabelais und Michel de Montaigne lebten und schrieben ihre Werke im 16. Jahrhundert, inmitten einer Medienrevolution, die der unseren nicht unähnlich war. Ihre Verfahren, die dieses Buch bestimmt und verallgemeinert, gelten für heutiges Schreiben und Lesen noch immer.

„… ein entscheidender Beitrag zur Literaturtheorie.“ Tiphaine Samoyault, Université Sorbonne Nouvelle

„Hochgradig originell … ein Essay im nobelsten Sinn.“ William Marx, Collège de France

Tobias Haberkorn studierte Literaturwissenschaft und Philosophie an der École des hautes études et sciences sociales und an der Freien Universität Berlin.

    EAN: 9789083172712
    Auteur: 
    Uitgever: Vrije Uitgevers, De
    Publicatiedatum:   01-09-2021
    Uitvoering: Paperback / softback
    Taal: Duits
    Hoogte: 128 mm
    Breedte: 202 mm
    Dikte: 24 mm
    Gewicht: 394 gr
    Voorraad: Leverbaar bij Centraal Boekhuis
    Bladzijden: 328
    Reeks:   lmverlag